Das englische Reiten
Im sogenannten englischen Reiten gibt es auch verschiedene Disziplinen. Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Angefangen hat diese Reiterei mit Xenophon und de la Guérinière. Ihr Ziel ist zwangslose Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Dabei soll das Pferd absolut losgelassen und im Gleichgewicht an kaum wahrnehmbaren Hilfen stehen!
Eine solide Dressurausbildung ist ein Muss für jede Disziplin. Die Ansprüche der heutigen Dressurreiterei: gelassen, vorwärts, abwärts. Ein gutes Dressurpferd sollte raumgreifende und schwebende Tritte haben!
Die englische Reitweise hat ihre Heimat in der Gelände- und Jagdreiterei in Irland.
Der Springsport ist da am beliebtesten. Er ist grosser Publikumsmagnet. Der Erfinder des Springsitzes so wie er heutzutage gebraucht wird ist Federico Caprilli. Wer mehr will als nur über farbige Stangen springen, will bald mal Vielseitigkeit ausprobieren! Kraft, Ausdauer, Mut und Rittigkeit erfordert dies vom Pferd. Ein feines Gespür für die Verfassung des Pferdes, Verantwortungsbewusstsein und körperliche Fitness vom Reiter. Die Vielseitigkeitsprüfung hat 3 Teile. Eine Dressurprüfung zur Beurteilung der Rittigkeit des Pferdes, dem Geländeritt über feste Hindernisse und Gräben und aus dem abschliessenden Jagdspringen. Zwischen den Prüfungen werden die Pferde von Tierärzten auf ihre Verfassung untersucht. In der Vielseitigkeit gibt es oftmals sehr schwere Stürze, was der Beliebheit aber nichts abtut.
Hier noch die Erklärung der Fehlerpunkte im Springen:
Hindernisfehler 4 Strafpunkte
Erster Ungehorsam 3 Strafpunkte
Zweiter Ungehorsam 6 Strafpunkte
Dritter Ungehorsam Disqualifikation
Sturz von Reiter und/oder Pferd Disqualifikation
Zeitüberschreitung 1/4 Strafpunkt je Sekunde/ Stechen: 1 Strafpunkt
Überschreitung der Höchstzeit Disqualifikation
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